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Diagonale Highlights im KINO VOD CLUB: Spielfilm

Mit diesem Filmpaket haben wir für euch die preisgekrönten Spielfilme der letzten Diagonale-Jahrgänge zusammengestellt – und holen damit echte Festivalstimmung direkt ins Wohnzimmer. Das Diagonale-Paket für alle Fans des österreichischen Films: Perfekt für ein eigenes Festivalwochenende – oder, wenn ihr sehr motiviert seid, sogar für einen Festivaltag – zuhause.

 

Die Diagonale ist DAS Festival des österreichischen Films und findet seit 1998 jährlich in Graz statt. Dabei gibt es neben spannenden Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen auch ein Rahmenprogramm und Programm-Specials, die das Filmfestival abrunden. Wer es nicht zur Diagonale schafft oder außerhalb der Festivalzeit Lust auf hochwertige Filme hat, kann sich mit diesem Filmpaket die Diagonale nach Hause holen. Für noch mehr Diagonale-Feeling im KINO VOD CLUB stöbert durch die Kuratierungen der aktuellen Festivalleitung Claudia Slanar & Dominik Kamalzadeh und ehemaligen Leitung Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger zu ihrer letzten Festivalausgabe.

Großer Diagonale-Preis: Ausgewählte Gewinnerfilme aus den Jahren 2020-2025  – jetzt im Streaming-Paket zum Spezialpreis!

Mo Harawe für THE VILLAGE NEXT TO PARADISE

Der Film beginnt mit dem Einschlag einer Kampfdrohne. Dort, wo das Nachrichtenbild endet, eröffnet er seine Erzählung an einem uns fernen Ort und in einer entschleunigten Zeit. Mit einem feinen Gespür für Zwischentöne inszeniert er seine Figuren und ihr Tempo und entwickelt dabei seine behutsame Wucht. Die Beziehungen der Figuren zueinander lassen sich lange nur erspüren, bevor sie stückchenweise offengelegt werden und ihre Bedeutung entfalten. Dabei gelingt es dem Film, en passant andere gesellschaftliche Zusammenhänge aufzuzeigen, die sich im Verhältnis der Figuren etwa zu Geld, zu Schulden oder zur Gerichtsbarkeit niederschlagen. Und immer wieder zieht das Geräusch der Kampfdrohnen aus dem Off über die Köpfe der Figuren hinweg und erinnert uns an die Begrenztheit von Nachrichtenbildern. Ein politischer Film, der nicht laut werden muss – und gerade dadurch Hoffnung macht: durch seinen zarten, liebevollen Blick auf die Figuren und ihr Miteinander.”
Hans Broich, Malika Rabahallah, Nele Wohlatz

2023: Tizza Covi und Rainer Frimmel für VERA

“Our grand prizewinner is a film that delighted and engaged us and never stopped surprising us. It is a melancholic and yet vibrant and lively portrait of a flawed character who somehow finds it in her battered heart to treat those around her with the shining decency and compassion she herself is frequently denied. This tale of resilience and evolution sees her develop throughout the film, almost as much as we do alongside her, as we’re forced to reconsider our own preconceptions and judgements and to realize just what a rare and beautiful gift she has: being able to give love out into a world that doesn’t always love her back.”
Bettina Böhler, Jessica Kiang, Ronny Trocker

2021: Evi Romen für Hochwald

„Die Geschlossenheit eines Südtiroler Bergdorfes wird durch das Verhalten eines jungen Burschen provoziert. Seine Position als traumtänzerischer Außenseiter treibt ihn aus der muffigen Dörflichkeit hinunter ins Tal und in die Arme einer Religionsgemeinschaft. Oben das Dorf, unten die Stadt – reiche Winzer und schäbige Angestellte, brave Familienväter und sexuelle Tauschgeschäfte, berauschende Natur und beengte Wohnverhältnisse: Der weite Kosmos einer engen Dorfgemeinschaft verschmilzt im Zusammenspiel mit großen Bildern, herausragendem Schauspiel und feiner Beobachtungsgabe zu einem vielschichtigen Gesellschaftsporträt. Evi Romen entwirft ein sorgfältig komponiertes Stück Antiheimatfilm – souverän und wie aus einem Guss.“
Thorsten Schaumann, Alexandra Seibel, Sandra Wollner

2020: Sandra Wollner für The Trouble With Being Born

“We give the award for best film to The Trouble With Being Born by Sandra Wollner. With the android Elli, a girl living with her creator, a man she calls ‚Papa‘, Wollner succeeds in depicting a scary yet ‚loving‘ paedophile relationship that she moves into the realm of fantasy. Oscillating between memory and projection into the future, this film is a testimonial to the breadth and timeliness of cinema. This is already proven by the idea of starting a film project not with a story or plot but with a philosophical text, in this case by controversial philosopher Emil Cioran. Never moralistic but always ambiguous, the film touches the fears and wishes of our time, for every viewer. With poetic imagery and sound, as well as a good choice of actors, it creates an atmosphere of torment in which all the elements work well together.“
Ruth Beckermann, Greg de Cuir Jr., Inge de Leeuw

 

Dieses Paket gibts übrigens auch für die besten Diagonale-Dokumentarfilme!

Credits: Diagonale / Harald Wawrzyniak